Querungsverhalten von Fußgängern und Radfahrern am BÜ Glan-Münchweiler

Die Kreuzung von Rad- und Fußwegen mit Eisenbahnstrecken ist immer konfliktbehaftet. Da an Bahnübergängen dem Schienenverkehr Vorrang zu gewähren ist, werden Wegebenutzer regelmäßig in ihrer Fortbewegung behindert. Hinzu kommen häufig nicht normgerecht ausgeführte Anlagen, die die Nutzung noch erschweren.


Der Landkreis Kusel, der den Glan-Blies-Radweg unterhält, hat am Bahnübergang in Glan-Münchweiler
derartige Defizite erkannt und das Institut für Mobilität & Verkehr um eine wissenschaftliche Analyse
der Situation gebeten. Zum Einsatz kam ein von imovino konzipierter Messaufbau bestehend aus Kameras und Sensoren an den Umlaufsperren. Es wurde das Querungsverhalten von Fußgängern und Radfahrern untersucht sowie die benötigten Querungsdauern gemessen. Diese Daten waren Grundlage für die Identifizierung von Defiziten und die Erstellung von Verbesserungsmaßnahmen.

 

 

 

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